Sortiere seine Kleidung: Vergiss nicht auch Wohltätigkeit und Hilfe für die Bedürftigsten

Viele Menschen verfügen über einen prall gefüllten Kleiderschrank und besitzen weitaus mehr Kleidungsstücke als sie tatsächlich benötigen. Interessant dabei ist das folgende Phänomen: Die meisten Menschen tragen ihre Kleidung gar nicht gleichmäßig häufig, sondern greifen immer wieder zu bewährten Kombinationen und zu Lieblingsteilen. Das führt dazu, dass viele Kleidungsstücke einfach im Schrank hängen oder liegen, die mitunter jahrelang gar nicht getragen und beachtet werden.

Beim Aussortieren der Kleidung kann es daher schnell passieren, dass man sich nicht nur von einem einzelnen Stück trennen möchte, sondern gleich von mehreren, womöglich sogar von vielen. Doch wohin nun mit diesen Textilien? Sind sie abgetragen und abgenutzt, so kommen sie zum Altkleidercontainer zur Kleidungsspende, wo sie recycelt werden.

Doch viele Kleidungsstücke sind noch nahezu unbenutzt oder zumindest noch in einem sehr guten Zustand. Jetzt ist es Zeit, auch einmal an diejenigen Menschen zu denken, die es nicht so gut haben, und die nicht über das nötige Budget verfügen, sich ständig neue Kleidungsstücke zu kaufen. Geht man mit offenen Augen durch die Stadt, so sieht man tatsächlich viele Menschen, die im Winter keine richtig warme Jacke oder auch nicht das richtige Schuhwerk tragen. Tatsächlich können es sich viele Menschen gar nicht leisten, sich die benötigten Kleidungsstücke zu kaufen.

Hier setzen Wohltätigkeitsorganisationen mit ihren Angeboten zur Kleidungsspende an. Sie sammeln Kleidung, um sie an Bedürftige und ärmere Menschen weiterzugeben. Wer also mit seinen aussortierten Kleidern noch anderen Menschen eine Freude machen oder etwas Gutes tun möchte, der hat viele Möglichkeiten. Die einfachste ist es, die Kleidung im eigenen Bekanntenkreis oder in der Nachbarschaft zu verschenken. Das kostet vielleicht etwas Überwindung, da man nicht als gönnerhaft und überheblich betrachtet werden möchte, meistens sind die Menschen, denen man Kleidung anbietet, aber dankbar dafür. Auch hier gilt der Grundsatz: Was gut gemeint ist, wird auch als Gutes angenommen.

Wer keine bedürftigen Menschen kennt, der kann sich an die örtliche Kleiderkammer wenden. Kleiderkammern oder Kleiderläden gibt es in fast jeder Stadt, häufig sogar in Kleinstädten oder Dörfern. Dort kann man zu bestimmten Abgabezeiten seine aussortierten Kleidungsstücke abgeben. Wichtig ist, dass sie davor frisch gewaschen und in einem ordentlichen Zustand sind. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter in den Kleiderkammern prüfen die erhaltene Ware und hängen sie in den Abholräumen nach Geschlecht und Größe sortiert aus. Da auch die Lagerflächen dieser Kleiderkammern nicht unbegrenzt sind, wird häufig nur die der Saison entsprechende Ware angenommen, wie zum Beispiel warme Jacken im Winter und leichte Kleidung im Sommer. Bedürftige Menschen können sich in Kleiderkammern entweder kostenlos oder zu einem symbolischen Preis ihre neue Kleidung auswählen.

Auch Kinderheime und Altenheime sind oftmals froh an Kleiderspenden, denn auch dort leben Menschen mit einem oftmals sehr niedrigen Budget. Muss die Institution weniger für die Anschaffung von Textilien ausgeben, so bleibt ein größeres Budget für andere Anschaffungen oder sogar gemeinsame Unternehmungen übrig. Wer seine Kleidung an ein Heim spenden möchte, der sollte sich aber auf jeden Fall die Mühe machen und vorab nachfragen, ob und wenn ja welche Dinge im Moment besonders dringend benötigt werden. Übrigens: Schuhe zählen auch zur Bekleidung und sind meist sehr begehrt.

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